apfelsaft

Apfelsaft selber machen

Herbst ist Apfelzeit und neben Kuchen kann man mit den Früchten noch jede Menge mehr anstellen. Wir haben uns am Wochenende aufgemacht und das Fallobst im Garten zu verarbeiten.

Die auf dem Boden liegenden Äpfel hatten schon ein paar schlechte Stellen und waren zum direkten Verzehr nicht mehr ganz geeignet. Daher entschlossen wir uns, selbst einmal Apfelsaft zu machen. Die Suche nach einem richtigen Rezept hat uns zum unten stehenden Video geführt. Das technische Equipment hatten wir in dieser Form nicht zur Hand und auch die Menge der Äpfel fiel etwas niedriger aus. Daher entschlossen wir uns, das Ganze mit einer klassischen Saftpresse durchzuführen, was genauso gut funktioniert hat.

Der Baum im Garten trägt Boskoop-Äpfel, die ziemlich sauer schmecken. Nach dem ersten Filtern und probieren des Apfelsaftes, muss dieser aber nicht zusätzlich gesüßt werden. Der Geschmack ist eigentlich super erfrischend. Den Apfel kann man ansonsten auch sehr gut für Kuchen und Apfelmus hernehmen.

Der Saft ist inzwischen 2 Tage alt und das erste Glas verkostet. Fazit: er schmeckt super und man könnte sich daran gewöhnen nur noch selbst gemachten Saft zu trinken. Allerdings haben wir leider keine ausreichende Anzahl an Äpfeln parat.

 

Rezept Bewertung

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Anleitung

  • 1. Die Äpfel waschen und von braunen oder schlechten Stellen und dem Kerngehäuse entfernen
  • 2. Äpfel durch einen Entsafter jagen und den Saft in einen Topf füllen. Es bildet sich beim Entsaften ein brauner Schaum, den kann man erst einmal auf dem Saft lassen. (Wer keinen Entsafter zur Verfügung hat, zerkleinert die Äpfel mit einem handelsüblichen Küchenmixer und presst die Masse anschließend durch ein sauberes Küchenhandtuch von Hand aus. Das ist die anstrengendere Variante.)
  • 3. Wenn alle Äpfel entsaftet sind, den Saft inkl. Schaum durch ein sauberes Küchenhandtuch (Mulltücher eignen sich noch besser) durchlaufen lassen. Dadurch wird der Apfelsaft noch einmal gefiltert.
  • 4. Den Saft nun einen Tag stehen lassen, dass sich die letzten Schwebeteilchen im Saft absetzen. Daraus bildet sich eine geleeartige Masse am Boden des Gefäßes.
  • 5. Den Saft in einen Topf gießen und etwas über 80° erhitzen. Mit dieser Methode wird der Apfelsaft pasteurisiert und verträglicher. Wer den Saft gerne frisch gepresst kosten möchte, kann das auch tun. Trinkt man zu viel davon, gibt es schnell Durchfall. Ist der Saft durch die Äpfel zu sauer kann er beim Aufkochen mit etwas Zucker süßer germacht werden. Ist er zu dickflüssig, einfach etwas Wasser dazu geben.
  • 6. Flaschen heiß auswaschen und den heißen Apfelsaft einfüllen und fest verschließen.